Elkaderm Keraphlex Protector

23. Juni 2016

Vor einem kleinen Weilchen wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte ein Keraphlex Produkt zu testen. Nach kurzer Recherche und Absicherung, dass ich dafür nicht extra meine Haare färben müsste, kam auch schon Post und ich war gespannt, wie sich dieses 'Zaubermittel' bei mir bewähren würde...

Elkaderm Keraphlex Protector


Keraphlex ist ein 3- Step- System mit besonderem Wirkstoffkomplex, der bei haarschädigenden Behandlungen als Schutz und/oder als Reparatur für die Haare eingesetzt wird. Step 1 ist ein hochdosiertes Konzentrat, dass schon beim Friseur direkt zur Behandlung, wie z.Bsp. einer Blondierung, hinzugegeben wird, um Schäden zu vermeiden. Step 2 ist zur Stärkung des z.Bsp. davor blondiertem Haar gedacht und zeigt in Verbindung mit Wärme schon nach kurzer Einwirkzeit seine Wirkung.

Schritt 3 ist eine Kur, die Zuhause angewendet wird, um die Ergebnisse aus dem Friseursalon zu erhalten. Diese Kur habe ich nun eine zeitlang getestet. Auch ohne vorheriges Blondieren oder eine Dauerwelle kann man das Keraphlex zur Stärkung und Reparatur der Haare verwenden.


Die Inhaltsstoffe haben mich positiv überrascht. Ich weiß nicht so recht, was ich erwartet hatte, aber auf jeden Fall mehr zweifelhafte Stoffe und zumindest Silikone. Das klingt aber gar nicht übel hier und so bin ich zuversichtlich in den Test gestartet. Der Protector wird zweimal in der Woche benutzt und die Anwendung ist denkbar unkompliziert, denn es funktioniert genauso wie eine normale Kur.


Nach dem Haarewaschen wird das Produkt im handtuchtrockenen Haar verteilt. Der Perfector sollte für mindestens 10 Minuten im Haar einwirken können, je länger, desto besser. Ich habe die Kur durchschnittlich 15 Minuten im Haar gelassen und danach wieder gründlich ausgespült. Die Konsistenz ist angenehm und nicht zu fest, aber keinesfalls flüssig. Der Duft lässt sich schwer beschreiben - es ist ein Friseurduft, aber nicht zu stark oder zu chemisch. Eigentlich ziemlich angenehm.

Enthalten sind in der Kur übrigens 100 ml und das soll die Zeit von einem Friseurbesuch bis zum nächsten überbrücken. Durch meine doch eher kürzeren Haare werde ich wohl länger etwas davon haben als langhaarige Mädels, da ich weniger Produkt pro Anwendung verbrauche. Ich kann also gar nicht abschätzen, für wie viele Anwendungen es durchschnittlich reichen würde. Preislich geht es für die 100 ml bei 12,99 € los.


Mein Fazit:
Die Anwendung ist leicht und angenehm, die Wirkung erkennbar und überzeugend. Die Haare fühlen sich direkt nach der Kur schon stärker an und sind nach dem Trocknen glatter (von der Struktur her) und glänzend. Meine Haare waren zwar vor dem Test nicht kaputt oder sonderlich gestresst, ich finde aber, dass sie jetzt nach ein paar Anwendungen noch ein wenig besser aussehen und sich vor allem auch so anfühlen. Mich hat der Protector von Keraphlex also überzeugt, ob ich ihn mir zu dem Preis noch mal zulegen werde, kann ich aber nicht sagen. 

Vielen Dank an das Team von VerbraucherWELT für das Bereitstellen des Produktes. Wer Interesse  hat an ihrer Studie zu den Keraphlex Produkten, auch im Vergleich mit anderen auf dem Markt erhältlichen Produkten wie Olaplex und Colorphlex, der kann *hier* vorbeischauen.

Kommentare :

  1. Interessant. :) Ich habe letztens einmal beim Friseur so eine Olaplex-to-go-Behandlung gemacht. Also Phase 1 und Phase 2 und bin dann mit Turban raus, weil das möglichst ein paar Stunden einwirken sollte. Fand das Ergebnis auch überzeugend. :)

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  2. Puh, also 10 Minuten wären mir ja echt zu viel für eine Haarkur.. Das kriege ich unter der Dusche nicht hin, maximal beim Baden... Ich brauch da eher was Schnelles :P

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